FÜR MEHR BEWEGUNG BEI ENERGIE UND KLIMA IN EUROPA

H2- und CO2-Transport durch den Delta Rhine Corridor als einzig­artiges grenz­über­schreiten­des Infra­struktur­projekt

Wir alle wollen eine sichere Versorgung mit klima­freundlicher Energie. Dafür braucht es gute Ideen, engagierte Unternehmen und passende politische Rahmen­bedingungen. Zusammenfließt das alles im Delta Rhine Corridor (DRC) Projekt.

Das DRC-Projekt soll die Speicherung von CO2 an dafür vorgesehenen Standorten in der Nordsee ermöglichen. Zudem soll CO2-frei oder mit geringen CO2-Emissionen erzeugter Wasserstoff als Energieträger oder Rohstoff Kunden erreichen. Das Projekt konzentriert sich daher auf die Entwicklung und Umsetzung der Wertschöpfungsketten für H2 und die Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 (CCUS) zwischen Deutschland und den Niederlanden, indem es einen offenen und diskriminierungsfreien Zugang zur DRC-Infrastruktur gewährleistet.

Was H2 betrifft, so werden die DRC-Pipeline-Abschnitte in den Niederlanden von HyNetwork im Rahmen des nationalen Ausbauprogramms realisiert. Auf deutscher Seite ist die DRC-Pipeline Teil des von der Bundesnetzagentur verabschiedeten deutschen H2-Kernnetzes.

Was die CCUS-Wertschöpfungskette betrifft, beabsichtigt OGE, die CO2-Transportinfrastruktur in Deutschland auszubauen, während Gasunie den Ausbau der CO2-Transportinfrastruktur in den Niederlanden plant. Wir freuen uns darauf, die enge Zusammenarbeit mit Vertretern von Behörden und interessierten Unternehmen fortzusetzen, um dieses wahrhaft europäische Infrastrukturprojekt zu verwirklichen.

News

Idee und Ambitionen

Deutschland und die Niederlande wollen bis 2045 bzw. 2050 klimaneutral sein und benötigen mehr CO2-armen Wasserstoff, als inländisch produziert werden kann. In Bezug auf hard to abate Emissionen betonen beide Länder die Notwendigkeit der CO₂-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung (CCUS).

Das Bestreben des DRC-Projekts ist es, CO2 aus Deutschland und den Niederlanden zu CO2-Speichern in der Nordsee sowie möglichen CO2-Nutzern zu transportieren. Zusätzlich soll CO2-armer Wasserstoff über den Importpunkt Rotterdam für Industrie in den Niederlanden und Deutschland verfügbar gemacht werden.

Damit will das DRC-Projekt zum Erhalt und der Weiterentwicklung von Industrie, Innovation und Arbeitsplätzen in den Niederlanden und Deutschland beitragen.

Seit Beginn des Delta-Rhine-Corridor-Projekts haben BASF und Shell dieses intensiv unterstützt und beabsichtigen, Kunden der H2- und CO2-Netze zu werden. Darüber hinaus bringen sie umfassendes Know-how entlang der gesamten Wertschöpfungskette in das Gesamtprojekt in den Niederlanden und in Deutschland ein.

Ziele 

Das DRC-Projekt will dabei mithelfen, die Klimaziele der EU, der Niederlande und Deutschlands zu erreichen. Die Entwickler wollen zudem die Verbindung und mögliche Synergien des DRC-Projekts mit anderen Netzen, die in den Niederlanden oder Deutschland geplant sind, bewerten.

Das Potenzial:

  • Zugang zu sauberem – CO2-frei oder CO2-arm erzeugtem – Wasserstoff sowie CO2-Transport zu CO2-Speicherstätten ermöglichen
  • Jährlich mehrere Millionen Tonnen CO2 weniger in die Atmosphäre emittieren; vor allem in der Kalk-, Zement-, Chemie-, Stahl-, Abfall- und Energie-Industrie
  • Die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Nordwest­europa erhalten und verbessern
  • Die Sicherheit der Energieversorgung erhöhen
  • Die Energiewende beschleunigen

Kontakt

Transport in Deutschland

Wenn Sie sich für den H2- und/oder CO2-Transport in Deutschland interessieren, wenden Sie sich bitte an OGE:

H2-Transport  CO2-Transport

Weitere Informationen über den DRC in Deutschland.

Transport in den Niederlanden

Wenn Sie sich für den H2- und/oder CO2-Transport in den Niederlanden interessieren, wenden Sie sich bitte an GASUNIE:

Delta Rhine Corridor | Hynetwork

Delta Rhine Corridor CO₂ › Gasunie

 

Weitere Informationen über die technischen Projekte in den Niederlanden:

Delta Rhine Corridor › Gasunie